Axonlab - Axonlab und Dirui bringen den neuen FUS-3000 auf den Markt
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Axonlab und Dirui bringen den neuen FUS-3000 auf den Markt

  • timer  4 Minuten Lesedauer
  • 20. August 2019
  • Geschrieben von Axonlab Österreich
  • Krankenhaus & Labor

Sediment und Harnstreifen – kompakt und zuverlässig

 

Dem Trend zu immer kompakteren, kombinierten Lösungen folgend, wurde nach dem weltweit bereits 1000-fach bewährtem FUS-2000 nun das neueste Model, der FUS-3000, vorgestellt.

Hiebei handelt es sich um einen Hybridanalyser, der sowohl die komplette chemische Diagnostik über Harntests als auch die Sedimentanalyse in einem Gerät vereint. Die Vorteile liegen auf der Hand. Über das nach Kundenwünschen skalierbare Regelwerk wird das Sediment nach definierten Kriterien automatisch und ohne weiteren, manuellen Eingriff über die hochauflösende Kamera erstellt.

Die Kamera nimmt innerhalb von 10 Sekunden 2000 Bilder auf. Die Vergrößerung um den Faktor 400 lässt eine Beurteilung der Morphologie zu, die dem gewohnten Blick ins Mikroskop entspricht. Intelligente Software und ein technisch ausgereiftes System, dass die Zellen ohne Überlappungen in den Focus der Kamera bringen, sorgen für eine weitgehend automatisierte Zuordnung der Zellen und anderen geformten Bestandteilen.

Nicht erkannte Elemente können im Nachhinein auf dem Bildschirm beurteilt werden, ohne noch das Mikroskop bemühen zu müssen. Hier liegen die wesentlichen Vorteile im Zeitmanagement, der Standardisierung und der Dokumentation. Auch die Umstellungsphase für das Fachpersonal von der manuellen Sedimentbeurteilung auf die Automatisierung fällt deutlich leichter.

13 zusätzliche Parameter im Sediment

Mit dem Technologiesprung vom bewährten FUS-2000 auf den FUS-3000 sind 13 Parameter hinzugekommen. NRBC, MIRBC,ARBC, SRBC, OCRBC in der Erythrozytenlinie zur Differenzierung von Hämaturien, RTEP und TREP zur Identifikation von Tubulusschädigungen, GRAN, BROAD, OCAS, WAXY bei Nierenparenchymschäden und Glomerulonephritis, BACI, SUCO deuten auf Harnweginfektionen, BYST, HYST bei Pilzinfektion, CAOX, URIC, MAPH, OCRY für die Nieren- und Blasenstein Diagnostik, werden in einem Arbeitsschritt zusammen mit den Standartparametern der Sedimentanalyser erfasst.

4 in 1 Lösung auf weniger als 80cm Breite

Ein optional integriertes Refraktometer zur Messung von Färbung, Trübung und ein Leitfähigkeitsmessgerät für eine hochpräzise Nierenfunktionsüberprüfung ergänzen das neue Model um zwei weitere Technologien. Über die Messung der Konduktivität lassen sich Interferenzen durch polare Substanzen wie Glucose und Harnstoff ausschließen.

Auch auf dem Harnstreifen gibt es ein Plus an Information

Ohne in der Routine ein Reflextesting nötig zu machen und ohne zusätzliche Kosten wird nun auch Kreatinin, Albumin uns Ascorbinsäure als Standard gleichzeitig mit den klassischen 10-Parametern (auch diese sind verfügbar) auf einem einzigen Streifen gemessen. Die Vorteile Kreatinin und Albumin im Screening gleich mitzubestimmen sind nicht von der Hand zu weisen.

Die Erfahrung zeigt immer wieder Auffälligkeiten die weitere diagnostische Maßnahmen in Richtung Diabetes indizieren. Die Ascorbinsäure an sich hat wenig Aussagekraft, jedoch kann ein hoher Ascorbinsäurespiegel zu falsch-negativen Aussagen in Bezug auf Blut und Glucose im Harn führen. Natürlich bieten viele Teststreifen einen Ascorbinsäureschutz an. Bei hoher Konzentration sind jedoch Grenzen erkennbar, die über ein eigenes Ascorbinsäure-Messfeld zuverlässig detektiert werden.

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