Axonlab - Eliane Eder sagt Adieu
Einkaufen
Kundenportal
Suchen

Eliane Eder sagt Adieu

  • timer  8.5 Minuten Lesedauer
  • 16. August 2021
  • Geschrieben von Axon Lab AG
  • Arztpraxis

Unsere langjährige Weggefährtin Eliane Eder verlässt uns nach über 18 Jahren Axonlab und bricht auf zu neuen Ufern.


Dieses Mal stellten wir nicht die gewohnten Fragen, nein, wir wollten mal ganz andere Informationen aus ihr herausholen. Vielleicht hätten Sie, liebe Kundin, lieber Kunde, die eine oder andere Frage auch schon gerne lange gestellt. 

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Lesen.   

Jasmin Rullo: Wie ist es dir gelungen, eine ausgewogene Work-Life-Balance zu halten?

Eliane Eder Alles was ich tue, tue ich aus Überzeugung und mit viel Leidenschaft! So habe ich auch immer gearbeitet. Mit dieser Einstellung ist Work-Life-Balance kein Thema , denn ich habe immer gerne gearbeitet. Selbstverständlich ist der Ausgleich, das "Herunterfahren" und die Freizeit wichtig. Noch wichtiger empfinde ich aber die Zeit, welche man hat, sinnvoll und erfüllt zu verbringen. Mein Ruhepool ist und bleibt mein Zuhause – inklusive einem kleinen Bauernhof mit einigen tierischen Bewohnern. Mit meinen Freunden und Kollegen wird gerne und extrem viel gelacht.

Cinzia Fornaro: Wie wurdest du überhaupt auf die Axonlab aufmerksam? 

Eliane Eder Ich stamme aus einer Laboranten-Familie. Meine Mutter hat in einem Grosslabor gearbeitet, welches ein Kunde von Axonlab war. Sie hat mir den Tipp gegeben, mich dort zu bewerben.

Cinzia Fornaro: Was war dein schönster Moment bei der Axonlab?

Eliane Eder Ohh – da gibt es so viele! Bei den schönen Momenten waren immer Menschen im Spiel, welche mir wichtig waren. Selbstverständlich waren es auch Erfolge. Zum Beispiel erinnere ich mich heute noch gut an meinen ersten Abschluss: Eine Unterschrift auf einem Vertrag für einen Micros CRP in einer kleinen Gruppenpraxis im ländlichen Solothurn.

Viele schöne Momente gab es mit Kunden, welche meine Arbeit geschätzt haben und mir dies auch deutlich zeigten.

In den letzten Jahren gab es vermehrt sehr schöne Momente mit dem Aussendienst-Team, welche von persönlichen Dingen bis hin zu erfolgreichen Verkaufserlebnissen reichen.

Cinzia Fornaro: Kannst du von der witzigsten Situation/Geschichte erzählen?

Eliane Eder Ich habe in diesen 18 Jahren extrem viel gelacht, weil ich der Meinung bin, dass sich das Leben mit etwas Humor deutlich einfacher gestaltet. So gäbe es hier auch 1'000 Geschichten zu erzählen.

An eine Situation mag ich mich noch gut erinnern. Ich wurde von der Helpline aufgefordert, ein Ersatzgerät in eine Arztpraxis in der Agglomeration von Bern zu bringen. Es hiess, ihr klinisches Chemiegerät sei kaputt und man könne telefonisch nichts mehr machen. Ich fuhr mit meinem Ersatzgerät los und lief in die Praxis. Die MPA war begeistert wie klein die Geräte nun seien. Leider stellte sich nach wenigen Sekunden heraus, dass nicht das Chemie- sondern das Hämatologiegerät kaputt war! Das lustige an dieser Geschichte ist, dass der Techniker über 30 Minuten mit der MPA versuchte die Maschine wieder zum Laufen zu bringen, obwohl er vor einem total anderen System stand als die Kundin.

Nach einer intensiven Reinigung und gutem Zureden brachte ich den Micros aber wieder zum Laufen.

Cinzia Fornaro: Was wird dir bei der Axonlab am meisten fehlen?

Eliane Eder Das Team und die vielen tollen Menschen. Axonlab ist mehr als eine Firma, in der von 8.00 bis 17.00 Uhr gearbeitet wird. Axonlab ist eigentlich fast schon eine kleine Familie. Ich werde die Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit den Partnern, mit den Lieferanten und natürlich auch ganz, ganz fest mit den Kunden vermissen.

Eunike Wermuth: Was war dein peinlichster Moment bei der Axonlab?

Eliane Eder (lacht) Na ja – auch da gibt es so einiges zu erzählen…

Mir waren immer Sachen unangenehm, welche unprofessionell wirkten. Zum Beispiel ein Gerät ohne Reagenzien installieren zu wollen. Einmal war ich beim falschen Kunden. Der Name hat gestimmt, aber der Ort nicht. E-Mails wurden an die falsche Adresse versendet.

Eine Geschichte möchte ich aber etwas detaillierter erzählen: Ich habe mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Präsentationstrainings durchgeführt, damit wir vor den Kunden einen professionellen Eindruck machen. Eine Mitarbeiterin hatte die Marotte, immer wieder an die Leinwand zu tatschen, so dass sich diese dann bewegte, was für den Zuschauer nicht sehr angenehm ist. Wir haben dies intensiv geübt und ihr abtrainiert. Bei einer meiner nächsten eigenen grossen Kundenpräsentation war diese besagte Mitarbeiterin im Publikum und ich weiss nichts Besseres, als während der Vorstellung an die Leinwand zu greifen, so dass sich diese intensiv bewegt hat und ich kurz den Faden verloren habe. Ich konnte mich dann aber wieder sammeln, habe mich aber tödlich über mich selber aufgeregt.

Eunike Wermuth: Wie "schafft" man 18 Jahre Axonlab?

Eliane Eder Man beginnt bei 0 und arbeitet mit viel Begeisterung einfach immer weiter. Ich konnte mich immer weiterentwickeln und hatte einige verschiedene Funktionen und Aufgaben. Es ist nicht so, dass ich 18 Jahre dasselbe gemacht habe. Und das ist auch das Schöne und Interessante bei der Axonlab. 

Andrea Ferber: Was kannst du aus deiner Zeit bei der Axonlab für die Zukunft mitnehmen?

Eliane Eder Einen riesigen Rucksack voll mit Erfahrungen, Erinnerungen und ein grosses Netzwerk an Ärzten, MPA’s und der MedTech-Industrie.

Die Erfahrung, welche ich in den vergangenen 18 Jahren machen konnte. Meinen Beruf von der Basis aus zu lernen. Mit Ausbildungen zu unterstreichen und mich jährlich, wöchentlich vielleicht auch täglich weiter zu entwickeln, ist unbezahlbar.

Ebenfalls erwähnen möchte ich die internationale Arbeit mit den verschiedenen Ländern, in denen die Axonlab tätig ist. Auch dies war immer wieder spannend zu sehen wie einzigartig die Schweiz ist und wie jedes Land seine eigene Arbeitsweise besitzt. 

***

Eliane Eder  Was ich noch sagen will

Nach über 18 Jahren ist es nun Zeit für die letzten Worte – für Worte der Dankbarkeit, der Wehmut und der Wiedersehensfreude. Es ist mir ein grosses Anliegen, mich bei allen Menschen, die mich auf diesem spannenden Weg begleitet haben, zu bedanken. Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter, Partner, Kundin und Kunde hat meinen Weg geprägt und das aus mir gemacht, was ich heute bin. Jede Erfahrung – sei sie positiv oder negativ, respektive lustig oder traurig – hat ihren Zweck erfüllt und mich stärker gemacht. Die Axonlab war eine perfekte Schule, um aus einer jugendlichen Laborantin eine professionelle Geschäftsfrau zu formen.

Mein Weg geht nun weiter und ich freue mich auf jeden von Ihnen, die oder den ich in meiner Zukunft wieder treffen darf! Bleiben Sie gesund und bis bald…

Beliebte Beiträge