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Omikron-Variante verlässlich testen

  • timer  7 Minuten Lesedauer
  • 12. Januar 2022
  • Geschrieben von Thomas Haller
  • Arztpraxis

Zeigt mein Test auch Omikron an?

Täglich erreichen uns mehrere Anfragen zum Thema Omikron ob diese Variante auch mit den von Axonlab vertriebenen Tests verlässlich nachweisbar ist. Die gute Nachricht gleich vorweg: Ja, alle Schnelltests, die Axonlab im Programm hat sind auch auf die neue Omikron Variante sensitiv und zeigen diese verlässlich an.

Gerne senden wir Ihnen die Bestätigung der Hersteller zu.

Antigentest versus PCR

Um diese Fragestellung wird vielerorts recht leidenschaftlich diskutiert und manchmal erstaunt unsere Spezialisten doch mitunter, wie viele Aussagen hier unhinterfragt als gesicherte Erkenntnis transportiert werden. Axonlab hat sowohl Antigen- als auch PCR Tests im Programm. Wir haben also kein wirtschaftliches Interesse daran, den einen oder anderen Test zu bevorzugen.

  • PCR-Test ist immer der bessere Test
  • Ein negativer PCR Test garantiert mir, dass ich auch wirklich negativ bin
  • Die Antigentests sind nicht so gut wie die PCR-Tests

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass keine der obigen Aussagen so zu 100% stimmt. Doch klären wir mal der Reihe nach.

Es ist richtig, dass ein PCR-Test aufgrund der Methodik in Sachen Sensitivität dem Antigentest überlegen ist. Allerdings nur dann, wenn die Qualität von der Abnahme bis zur Messung stimmt. Ein „schlampig“ abgenommener Test (z.B. zu wenig tief, zu wenig lang) kann zu einem falsch-negativen Ergebnis führen. Auch das Poolen von vielen Proben führt schon rein mathematisch zu einer Verdünnung und damit zu einer Verschlechterung der Sensitivität. Wenn dann noch ein trotz Impfung positiver Patient mit wahrscheinlich niedriger Virusbelastung in einen Pool mit vielen negativen Proben gemischt wird, dann steigt die Chance auf ein falsch-negatives Resultat für diesen Patienten sprunghaft an.

Die Problematik ist am Ende nicht mal der eine falsch-negativ getestete Patient, sondern dass dieser Patient sich nun in falscher Sicherheit wiegt und erst recht zum Virusverteiler wird.

 

Wie gut ist der PCR-Test nun wirklich?

Eine optimal abgenommene Probe, die in einem Einzeltest mittels PCR auf COVID getestet wird, ist die derzeit beste Methode für den Nachweis.

Wenn PCR-Tests aber in Massen verarbeitet werden und schon allein aufgrund der Mengen ohne Poolen keine zeitnahe Umsetzung möglich wäre, gleichzeitig in den Teststraßen aufgrund von sich einschleichender Routine die Abnahme immer noch schneller und damit unsauberer wird, dann leidet die Qualität und damit auch die Sinnhaftigkeit solchen Teststrategien.

Und wie sieht es mit dem Antigentest aus?

Nun, für diesen gilt im Bereich der Abnahme natürlich das Gleiche wie für den PCR-Test. Schlampige Abnahme (leider speziell bei Selbsttests) führen auch hier zu falsch-negativen Ergebnissen. Wobei mal erwähnt werden kann, dass die Selbststests fürs Wohnzimmer in der Qualität genauso gut sind wie Antigentest für professionelle Anwendung. Wenn es scheitert, dann an der korrekten Durchführung.

Bei korrekter Durchführung sind die Antigentest eine sehr gute Wahl, speziell wenn es um Massentests geht und um die Frage, ob jemand hochgradig infektiös ist.

Und wann ist welcher Test angebracht?

Das wird ja vielerorts durch die Politik entschieden. Aber sehen wir uns das mal an einem Beispiel an.

Szenario 1

Montagmorgen im Klassenzimmer wird massenhaft gegurgelt. Zwei Kinder sind leider positiv, was zu diesem Zeitpunkt keiner weiß. Das weiß man nun den ganzen Tag nicht und wenn es schlecht läuft beim Massen-PCR, dann am nächsten Tag auch noch nicht. Die Kinder sind den ganzen Tag zusammen und kommen abends „noch gesund“ nach Hause.

Dann die schlechte Nachricht aus dem Labor. Richtig gemessen aber leider zu spät. Da es Omikron war, ist nun die halbe Klasse positiv. Stellen Sie sich auch gerade die Frage ob das Sinn macht?

Szenario 2

Selber Montag, Antigentest. Ergebnis nach 15 Minuten auf dem Tisch. Die beiden Positiven sofort gefunden und nach Hause in die Quarantäne geschickt. Natürlich kann es passieren, dass ein Kind so schwach positiv ist, dass der Antigentest es nicht erkennt. Aber solche falsch-negativen Resultate gibt’s auch bei PCR. Und wie ansteckend ist jemand, der sich zwar schon infiziert hat, aber der Antigentest noch nicht anspricht?

Die hochsensiblen Bereiche im Krankenhaus, Ordination, in der kritischen Infrastruktur wie Energieversorger, Blaulichtorganisationen mittels hochsensitiver PCR-Tests zu testen, macht Sinn. Dann aber bitte mit richtiger Abnahme und als Einzeltest oder zumindest in sehr kleinen Pools.

 

Und noch ein Tipp für unsere Kunden im niedergelassenen Bereich:

Wenn Sie einen Patienten mit einem Antigentest positiv auf Corona testen, schicken Sie diesen ja zur Verifizierung zum PCR-Test. Wenn dort ein negatives Resultat rauskommt, dann vertrauen Sie bitte Ihrem Antigentest und lassen Sie den PCR-Test wiederholen. Wir haben mehr als ein Beispiel, wo genau das passiert ist. Antigen positiv, PCR negativ.

Ein falsch-positiver Antigentest ist uns bisher noch nie untergekommen und wir haben in unserer hauseigenen Teststrasse tausende solcher Test gemacht.

Sagt einem auch irgendwie die Logik. Falsch-negativ ist leicht zu produzieren. Falsch-positiv? Da muss schon grob was danebengehen um das zustande zu bringen.

 

Thomas Haller

Vorstand, Axonlab AG Österreich

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