30 Jahre bei Axonlab. Ein Interview mit Marcel Grögli
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- Geschrieben von Axonlab
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Seit 30 Jahren ist Marcel Grögli Teil von Axonlab und hat in dieser Zeit die Entwicklung des Unternehmens aus nächster Nähe miterlebt und mitgeprägt. Vom Einstieg als Servicetechniker in einem noch kleinen Team bis hin zur heutigen Rolle als Teamleiter hat er nicht nur technisches Know-how aufgebaut, sondern auch Verantwortung übernommen und Strukturen mitgestaltet.
Sein Weg zeigt, wie sich mit Neugier, Engagement und Offenheit immer wieder neue Perspektiven eröffnen. Im Interview erzählt er, was ihn all die Jahre motiviert hat, welche Projekte ihn besonders geprägt haben und was für ihn gute Zusammenarbeit ausmacht.

Marcel Grögli
Support Services Manager und Admin Helpline
Was war deine Motivation, dich vor 30 Jahren für Axonlab zu entscheiden?
Nach meiner Ausbildung als Elektroniker TS war ich auf der Suche nach einem spannenden Tätigkeitsfeld. Der Medizintechnikbereich klang interessant. Unter anderem gab es ein Inserat der Axonlab, die einen Servicetechniker im Raum Baden Richtung Osten suchte. Ein längeres Telefonat mit Roland (Inhaber und Gründer), ein Besuch in Niederrohrdorf sowie ein gemeinsames Mittagessen mit Roland und Bruno (Mitgründer) haben mir die Entscheidung, bei der Axonlab anzufangen, sehr leicht gemacht.
Wie hast du dich in dieser Zeit weiterentwickelt und welche Veränderungen hast du erlebt?
Da der Medizintechnikbereich für mich komplettes Neuland war und Blut damals nicht viel mehr als eine rote Flüssigkeit, gab es entsprechend viel Hintergrundwissen aufzubauen. Mit dem Wachstum der Firma - als ich angefangen habe, waren wir rund 15 Mitarbeitende - kamen laufend neue Geräte und neue Aufgaben dazu. Als das Technikerteam grösser wurde und Timo nicht mehr alle selbst führen konnte, durfte ich schliesslich meine ersten Techniker in der Rolle als Teamleiter übernehmen.
Was schätzt du an der Arbeit bei Axonlab am meisten?
Die Förderung meiner Teammitglieder, die Zusammenarbeit mit anderen Teams und der direkte Kundenkontakt machen meine Arbeit besonders abwechslungsreich.
Hast du ein Projekt oder ein Erlebnis, das dir speziell in Erinnerung geblieben ist?
Da gibt es einiges. Ein Projekt begleitet mich jedoch seit über 25 Jahren, mal intensiver, mal etwas im Hintergrund. Die Helpline Diagnostik. Anfangs waren wir Techniker im Aussendienst nebenbei noch für den telefonischen Support unserer Kunden zuständig. Dann haben wir begonnen, MPAs als Sachbearbeiterinnen in der Technik anzustellen und für den Kundensupport einzuarbeiten. Später, als die Deutsche Niederlassung dazukam und das Volumen im telefonischen Support massiv zunahm, wurde jeweils ein Techniker pro Tag vor Ort an der Helpline eingeplant. Diese unterstützen das Helpline Team auch heute noch. Seit zwei Jahren darf ich nun das Team Helpline und Werkstatt führen, was mir viel Freude bereitet.
Welches ist dein Lieblingsprodukt bei Axonlab und wieso?
Das ist eindeutig der ABX Micros. Es war mein erstes Gerät bei der Axonlab, das ich kennenlernen durfte. Da zu Beginn noch ausreichend Zeit vorhanden war, um sämtliche Funktionen neugierig zu testen und konsequent auszuprobieren, was passiert, wenn man dieses Knöpfchen oder jenes Menü bedient, kannte ich das Gerät schon bald auswendig. In vielen Fällen wusste ich bereits vor dem Kundenbesuch, wo ich hinschauen und welches Teil ich ersetzen musste.
Was würdest du jemandem raten, der gerade erst bei Axonlab angefangen hat?
Immer neugierig bleiben, mitdenken und über den Tellerrand hinaus auch in andere Abteilungen schauen.
Welches besondere Talent hast du, das die meisten Leute nicht über dich wissen?
In der Küche und besonders beim Backen bin ich ganz gut unterwegs. Ausserdem war ich früher leidenschaftlicher Eishockeyspieler. Heute beschränke ich mich vor allem auf die Rolle des fachkundigen Zuschauers auf der Tribüne.
Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Schweizer Schokolade, eine groooooosse Flasche Wein und meine bessere Hälfte.
Du kannst einem Kollegen oder einer Kollegin bei Axonlab einen Award vergeben. Wem würdest du diese Auszeichnung geben und warum?
In 30 Jahren kommen natürlich sehr viele Kolleginnen und Kollegen zusammen, die einen Award verdient hätten. Für mich als ehemaliger Eishockeyspieler ist klar: Erfolg ist immer auch eine Teamleistung.
Deshalb schätze ich die Zusammenarbeit mit meinem Helpline und Werkstatt Team sowie dem Technik Team ausserordentlich. Doch auch das beste Technikteam allein hat keinen Erfolg ohne all die anderen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Oder wie unsere deutschen Kollegen so schön sagen: das Axonlab-A-Team.