Eosinophile Leukozyten und Atemwegserkrankungen: Der HemoScreen als Unterstützung in der modernen Pneumologie
- 5 Minuten Lesedauer
- Geschrieben von Axonlab
- Arztpraxis
Die kalte Jahreszeit bringt nicht nur kühle Temperaturen mit sich, sondern auch eine Vielzahl von Atemwegserkrankungen. Symptome wie Husten und Schnupfen werfen bei vielen Patienten die Frage auf: Handelt es sich um einen viralen oder bakteriellen Infekt? Oder steckt vielleicht eine chronische Erkrankung wie Asthma dahinter, die durch eine geschwächte Immunabwehr ausgelöst wird?
Hier kommen innovative Diagnosetools wie der HemoScreen ins Spiel. Gerade für Pneumologen könnte dieser Analyzer ein echter Game-Changer sein, denn die schnelle und präzise Messung der eosinophilen Leukozyten wird immer wichtiger - vor allem im Zusammenhang mit modernen Therapien und Medikamenten.
Vor diesem Hintergrund möchten wir tiefer in das Thema eintauchen und die Chancen und Herausforderungen des HemoScreen in der Pneumologie beleuchten. Dazu haben wir unserer Produktexpertin Barbara Herzog einige Fragen gestellt.
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Wie schätzen Sie die Bedeutung der Eosinophilen Leukozyten für die Pneumologie ein, insbesondere im Hinblick auf die Differenzialdiagnose bei Atemwegserkrankungen?
Die Eosinophilen Leukozyten haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, speziell auch in der Pneumologie-Praxis. Besonders beim eosinophilen Asthma, was doch der häufigste Asthma-Subtyp ist, kann durch die Ermittlung der Eosinophilen Leukozyten und die damit verbundene Therapie-Anpassung, eine deutlich bessere Lebensqualität für diese Patienten erreicht werden. In Hinblick auf die Tatsache, dass Asthma ein chronisches Leiden ist, darf das auf keinen Fall ignoriert werden.
Pneumologen messen traditionell nur wenige Hämatogramme. Welche Hürden sehen Sie bei der Einführung des HemoScreens in Pneumologiepraxen, und wie könnte man diese überwinden?
Pneumologen führen traditionell wenige Blutanalysen durch, und die Anpassung etablierter Abläufe bei der Einführung neuer Technologien ist oft eine Herausforderung – besonders unter dem heutigen Zeitdruck. Unser Support-Team unterstützt Kunden daher umfassend: von der Installation bis zur Integration in den Praxisalltag und darüber hinaus. Wir sorgen dafür, dass sich jeder Kunde sicher fühlt und das Gerät optimal nutzen kann – auch langfristig.
Der HemoScreen liefert Ergebnisse in nur 5 Minuten. In welchen Situationen sehen Sie den größten Vorteil für diese Schnelligkeit, zum Beispiel im Vergleich zu herkömmlichen Labortests? Gibt es noch andere Vorteile des HemoScreens?
Der HemoScreen liefert Ergebnisse während der Patient noch in der Praxis ist. Dank der praktischen Unit-Use-Kartusche ist keine aufwendige Probenvorbereitung oder Systemreinigung erforderlich – das Gerät wird einfach bei Bedarf eingeschaltet. Die intuitive Handhabung macht es ideal für Praxen, die nur wenige Analysen durchführen, und reduziert Zeit- und Organisationsaufwand erheblich.
Wie könnte sich der HemoScreen Ihrer Meinung nach langfristig auf die Arbeitsweise und Diagnostik in Pneumologiepraxen auswirken? Könnte dies dazu führen, dass Hämatogramme in der Pneumologie ein Standardverfahren werden?
Patientennahe Sofortdiagnostik ist überall dort sinnvoll, wo sie gezielt und effizient eingesetzt wird. Für niedergelassene Pneumologen, die keine regelmässige Labordiagnostik durchführen, bietet der HemoScreen einen klaren Vorteil – insbesondere bei der Überwachung und Einsatz spezieller Therapien, die die Lebensqualität der Patienten verbessern können. Hinter jedem Laborergebnis steht ein Mensch mit seiner individuellen Geschichte. Wenn wir mit angepasster Labordiagnostik dazu beitragen können, die Versorgung dieser Patienten zu optimieren und ihnen eine bessere Lebensqualität zu ermöglichen, ist das ein grossartiger Erfolg. Zudem können durch den schnellen Zugang zu Laborwerten und die Reduktion aufwändiger Prozesse auch Kosten eingespart werden. Ob das Hämatogramm in der Pneumologie ein Standardverfahren wird, kann ich nicht beurteilen, aber ich würde es mir wünschen – zum Wohle der Patienten.