René Edelmann: 25 Jahre bei Axonlab
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- Geschrieben von Axonlab
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Interview mit René Edelmann
25 Jahre Engagement, Fachwissen und Leidenschaft. René Edelmann gehört zu den Menschen, die Axonlab über Jahrzehnte hinweg mitgeprägt haben. In diesem Interview nimmt er uns mit auf seine persönliche Reise: Von den Anfängen als Techniker bis hin zum geschätzten Spezialisten und Mentor im Team. Er erzählt offen von Veränderungen, besonderen Momenten und davon, was ihn bis heute an seiner Arbeit begeistert. Dabei wird schnell klar: Hinter jeder Reparatur steckt nicht nur Technik, sondern auch Herzblut, Erfahrung und echtes Vertrauen. Ein spannender Einblick in ein Berufsleben voller Entwicklung, Herausforderungen und Begeisterung für Präzision.

René Edelmann
Service Engineer
Was war deine Motivation, dich vor 25 Jahren für Axonlab zu entscheiden?
Vor Axonlab war ich seit meiner Berufslehre als Radio- und Fernsehelektriker tätig. Die Branche war damals allerdings schon langsam am Aussterben –Röhren wurden seltener und die Flachbildschirme leider nicht reparaturfreundlicher.
Da mir der Umgang mit Kunden und das Reparieren von Geräten immer gefallen hat, habe ich mich bei Axonlab beworben. Ich dachte mir: Warum weiterhin Fernseher retten, wenn ich stattdessen Hämatologie-Geräte wieder zum Laufen bringen kann?
Anstelle von Bildrauschen also nun Blutbilder. Nicht zuletzt hat die Firmenphilosophie von Axonlab meine Entscheidung zusätzlich bestärkt.
Wie hast du dich in dieser Zeit weiterentwickelt und welche Veränderungen hast du erlebt?
In diesen Jahren habe ich mich fachlich wie auch persönlich stark weiterentwickelt.. Am Anfang ging es vor allem darum, Geräte sauber zu reparieren. Heute denke ich viel vernetzter: Fehler systematisch analysieren, Ursachen nachhaltig beheben und idealerweise schon eingreifen, bevor überhaupt etwas ausfällt. Früher war ich einfach der Techniker, der ein Problem löst. Heute sehe ich mich auch als Ansprechpartner, der erklärt, berät und Vertrauen schafft – gerade im medizinischen Umfeld ist das besonders wichtig. Seit vielen Jahren übernehme ich zudem die technische Schulung neuer Technikerinnen und Techniker für die Horiba-Geräte der Hämatologie (Micros-Serie). Wissen nicht nur anwenden, sondern verständlich weitergeben – dabei merkt man erst, wie viel man selbst gelernt hat.
Was schätzt du an der Arbeit bei Axonlab am meisten?
Am meisten schätze ich den direkten Kundenkontakt und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Gleichzeitig ist unser Teamzusammenhalt stark – man unterstützt sich und findet gemeinsam Lösungen. Die eigenständige Gestaltung meines Arbeitsalltags weiss ich auch sehr zu schätzen.
Hast du ein Projekt oder ein Erlebnis, das dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Es gab viele spannende und prägende Momente, angefangen beim Vorstellungsgespräch, zu dem ich direkt vom WK in Militäruniform kam.
Welches ist dein Lieblingsprodukt in der Axonlab und warum?
Ganz klar: die Micros-Geräte.
Nicht nur, weil sie technisch spannend sind, sondern auch, weil ich als Gerätespezialist viel mit ihnen arbeite. Man kennt jede Schraube, jedes Geräusch. Und wenn mal ein kniffliger Fehler auftritt, heisst es oft: „Frag ihn, das sind seine Micros.“Genau das macht sie für mich zum Lieblingsprodukt.
Was würdest du jemandem raten, der gerade erst bei Axonlab angefangen hat?
Sei neugierig und hab keine Angst, Fragen zu stellen – gerade am Anfang gibt es viel zu lernen.
Welches besondere Talent hast du, das die meisten Leute nicht über dich wissen?
Ich bin ziemlich gut im Multitasking: Während ich einen Kaffee geniesse, bringe ich nebenbei ein kniffliges Gerät wieder zum Laufen.
Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?
Einen Liegestuhl für meine Frau und für mich mein Windsurfmaterial.
Du kannst einem Kollegen oder einer Kollegin bei Axonlab ein «du-bist-eine-tolle-Kollegin oder ein toller-Kollege» Award vergeben. Wem würdest du diese Auszeichnung geben und warum?»
Ich würde den Award nicht einer einzelnen Person geben, weil bei Axonlab die Zusammenarbeit so stark ist. Jeder von uns gibt mal eine helfende Hand, einen guten Tipp oder einfach Motivation. Deshalb würde ich den «Du-bist-eine-tolle-Kollegin/ein-toller-Kollege»-Award dem gesamten Team verleihen– für den täglichen Einsatz, den Zusammenhalt und die positive Energie.