Axonlab - CRP-Messung mit Microsemi CRP & Microsemi CRP LC-767
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CRP-Messung mit Microsemi CRP & Microsemi CRP LC-767

  • timer  5 Minuten Lesedauer
  • 13. August 2021
  • Geschrieben von Jeanette Fehlmann
  • Arztpraxis

Axonlab vertreibt den Microsemi CRP seit über 20 Jahren in der 3. Gerätegeneration und neu den Microsemi CRP LC-767G (4. Gerätegeneration). Wir sind glücklich, unseren Kundinnen und Kunden ein äusserst bewährtes und zuverlässiges Gerät anzubieten, das in den Ringversuchsberichten durchgehend sehr gut abschneidet.

Die Messergebnisse der Microsemi CRP Geräteserie von Horiba sind auf hohem Niveau konstant und qualitativ hochwertig mit einem niedrigen Variationskoeffizienten – speziell auch beim CRP-Parameter.

Diese stabile und sehr gute Resultatqualität wird durch eine komplexe Technologie erzielt, die den Preis der Messung rechtfertigt und für die präzise Messung etwas mehr Zeit als andere Technologien in Anspruch nimmt. Der Vorteil: Die Messung ist sehr einfach. Die Blutprobe kann ohne Vorbereitung direkt ins Gerät gestellt und analysiert werden, womit auch Zeit eingespart wird.

Eine hochwertige CRP-Messung benötigt folgende Schritte, die sich in der Resultatqualität und dem Variationskoeffizienten niederschlägt:

1. CRP-R1 Hämolyse – Lysierung der Erythrozyten im Vollblut

2. CRP-R2 Buffer – Inhibiert Antigene ausser CRP

3. CRP-R3 Latex Reagenz Agglutination des CRP um die Latex-Kügelchen

4. Absorptionsmessung – Spektrophotometrische Messung

Bei der Hämolysierung von Vollblut mit dem Hämolysewirkstoff (R-1) und der anschliessenden Reaktion mit dem mit Anti-Human-CRP-Antikörpern beschichteten Latexreagenz (R-3) bei vorhandenem Stabilisierungswirkstoff (R-2) agglutinieren die Latexpartikel durch die Antigen-Antikörper-Reaktion zwischen den Antikörpern und dem CRP in der Probe.

Die in Folge die­ser Agglutination auftretende Trübungsänderung wird mit Rotlicht gemessen und die CRP-Konzentration in der hämolysierten Probe wird auf Basis der vorab auf Grundlage von Stan­dardserum erstellten polynomischen Kalibrierungskurve bestimmt. Darüber hinaus wird diese Konzentration auf Basis des gleichzeitig gemessenen Hämatokritwerts in die CRP-Konzentra­tion im Blutplasma des Testgegenstands umgerechnet und angezeigt.

Warum ist ein niedriger Variationskoeffizient (VK%) so wichtig?

Um die Genauigkeit der Messung zu beurteilen, wird der Variationskoeffizient (VK) häufig als Leitfaden für die Zuverlässigkeit in vielen klinischen Untersuchungen verwendet. Zum Beispiel als Diagnosetest, biochemischer Assay, etc..

Was ist ein VK? Und was bedeutet Zuverlässigkeit?

Variationskoeffizient (VK)

  • Er ist ein Mass für die zufällige Variabilität eines Tests
  • Er ist definiert als Standardabweichung (SD) geteilt durch den Mittelwert der Messung

 Zuverlässigkeit

  • Das Ausmass eines Tests oder eines Instruments misst eine Variable konsequent
  • Reproduzierbarkeit oder Stabilität einer Messung

 

Wichtig zu wissen

In Wirklichkeit stellt jeder klinische Test oder jedes Instrument eine gewisse Testvariabilität dar und ist selten sehr zuverlässig (Shechtman, 2013). Die Zuverlässigkeit / Reproduzierbarkeit für die Ergebnisse sind unerlässlich für eine zuverlässige Diagnose und Therapie. Ein niedriger VK-Wert (niedrige Variabilität und hohe Reproduzierbarkeit) ist somit unbedingt erforderlich.

Ein niedriger VK hat den Vorteil einer präziseren und schnelleren Diagnose um daraus die optimale Therapieentscheidung zu treffen mit folgenden Vorteilen:

  • Gezielte Antibiotika-Therapie, keine unnötigen Antibiotika-Behandlungen und daraus resultierende Nachteile von Antibiotika-Resistenzen
  • Schnellere Erholungszeit des Patienten
  • Wirtschaftlichkeit

 

 

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